Leider ist auch Host-Unlimited.de von der rasenden Inflation in Deutschland betroffen. Höhere Personalkosten, Mieten und vor allem extrem höheren Stromkosten sowie der unglaublich starke Dollar (höhere Einkaufspreise für Server und Ersatzteile) treffen auch uns als Vermieter von Rechenleistung hart. So hart, dass wir diese Kosten nicht einfach „schlucken“ können. Bereits 2020 stieg die Inflationsrate und unsere Kosten stiegen, doch wir übernahmen diese Mehrkosten für unsere Kunden in der schweren Corona Zeit und glichen dies auch durch deutlich mehr Umsatz (Höhere Nachfrage während der Lockdowns) aus. So ein Ausgleich ist jetzt aber nicht möglich. Die Nachfrage lässt nach, die Kunden investieren vorsichtiger und die Kosten steigen.
Wir konnten in den letzten 12 Jahren regelmäßig unsere Leistung steigern und dazu Preise sogar durch immer höhere Effizienz der Serverfarm und Optimierungen in unseren Abläufen weiter senken. Es gab in 12 Jahren keine Preiserhöhung bei uns. Dieser Trend kann aber aktuell nicht wie bisher fortgesetzt werden. Es ist schlicht unmöglich, wenn wir wirtschaftlich bleiben wollen.
Wir müssten jetzt sämtliche Preise anheben (Keine Sorge, wir konnten das vorübergehend noch abwenden, dazu später mehr). In einigen Bereichen mit besonders geringer Gewinnmarge haben wir die Preise leicht für Neukunden bereits angehoben. Vor allem dedizierte Server sind dadurch teurer geworden. Im Massengeschäft (vServer und Gameserver) konnten wir diesen Schritt bisher aber vermeiden. Lediglich die Rabatte für Vorauszahler haben wir dort etwas reduziert.
Da wir aber dennoch reagieren müssen, um wirtschaftlich zu bleiben, müssen wir künftig Kunden dazu bewegen, auf günstige oder kostenlose Zahlungsarten umzusteigen. Manche Zahlungsarten kosten uns als Händler bis zu 15 % Gebühren und das übersteigt bei manchen Produkten unsere ohnehin schon sehr geringe Marge in dieser schwierigen Zeit. Über 12 Jahre lang haben wir diese Gebühren für unsere Kunden stillschweigend übernommen.
Wir haben uns daher dazu entschieden, vorerst als Kostenkompensation statt weiteren Preiserhöhungen die hohen Transaktionsgebühren durchzureichen. Da wir weiterhin auch kostenlose Zahlungsarten anbieten, können Kunden diese indirekte Preiserhöhung also umgehen. Die Kunden zahlen (noch) den gleichen Preis und wir können bis zu 15 % mehr vom Umsatz behalten, wenn Kunden Ihr Zahlverhalten ändern und damit aktuelle Mehrkosten bezahlen. Wir reichen die Transaktionsgebühren ohne Aufschläge durch.
Wir sind der Meinung, dass dies eine faire Lösung für alle ist und hoffen auf Euer Verständnis und Eure Unterstützung.
Dies ist aber keine Zusage, dass wir nicht doch zusätzlich auch die Preise in der nächsten Zeit anheben müssen – vor allem – wenn es wahr werden sollte, dass der Strompreis sich nochmals verdoppelt oder gar verdreifacht.
